senses of cuba – teil 3 – gut zu wissen

Dein erstes Mal? 

…dann gibt es hier einige Tipps für eine gute Vorbereitung!


 

Anreise:

Condor fliegt ganzjährig nonstop ab Frankfurt/München nach Havanna, auch Varadero, Holguin und nach Santa Clara, Eurowings ab Köln/Bonn nach Varadero; Linienflieger wie KLM, AirFrance, Iberia und Air Europe nur mit umsteigen; Flugpreise in der Hochsaison ab ca. 900€; gelegentlich gibt es Schnäppchen ab ca. 500 €   Achtung: nicht auf Meridian Air hereinfallen!! 

 

Zur Einreise wird ein Reisepass (noch 6 Monate nach Reiseende gültig) und eine Touristenkarte (25€) benötigt, vorab bei der Airline oder dem Fremdenverkehrsamt www.cubainfo.de erhältlich; es wird dazu obligatorisch eine Auslandskrankenversicherung verlangt.

 

Beste Reisezeit:

von November bis April ist touristische Hochsaison mit durchschnittlich 25 Grad Tagestemperatur (subtropisches Klima), von Mai bis Oktober ist es feucht-heiß bei 30-35 Grad und öfters tropischen Regengüssen, von August bis Oktober sind auch Hurrican-Stürme möglich;

die Zeitverschiebung beträgt ganzjährig minus 6 Stunden zu Deutschland.

 

Besonderheiten:

Kuba gilt allgemein als sehr sicheres Reiseziel, aufgrund des hohen wirtschaftlichen Gefälles kommen allerdings Diebstähle auch hier verstärkt vor; entsprechende Vorkehrungen (Hotelsafe, kein zur Schau stellen, Geld nachzählen etc.) helfen hier meist. Eine Kriminalität wie in vielen anderen Ländern Lateinamerikas ist nicht zu erwarten.

Auch bedingt durch das sozialistische Wirtschaftssystem mit der doppelten Währung (siehe unten) hat sich in den Touristenzonen der „Berufsstand“ der Schlepper (jineteros) etabliert; sie treten als freundliche Dienstleister auf, eilfertig und hilfsbereit schleusen sie die Kunden zu teuren Restaurants und Läden, um Provision zu kassieren; Zigarren und Rum am besten nur in offiziellen Geschäften kaufen.

 

Essen:

in Havanna und bei Rundreisen sind die kleinen Privatrestaurants „paladares“ die besten Anlaufstellen; auch im Hotelrestaurant der gehobenen Kategorien werden Sie gut bedient. Auf den Inseln (Cayos) und in Varadero gibt es fast nur all-inclusive-Hotelresorts, die eine Rundumversorgung garantieren; 

 

Gesundheit:

es gibt zur Einreise keine Impfvorschriften, Kuba ist malariafrei, doch die gängigen Impfempfehlungen sollten Sie immer berücksichtigen; Dengue-Fieber und der Zika-Virus kommen gelegentlich vor.

informieren Sie sich z.B. unter www.gesundes-reisen.de auch hinsichtlich der Verhaltensregeln zu essen/trinken in tropischen Gebieten. Leitungswasser ist nicht trinkbar!

Benötigte Medikamente sollten Sie unbedingt mitbringen, die Apotheken vor Ort haben häufig Engpässe; die medizinische Versorgung im Lande ist gewährleistet, jedoch vom Standard oft nicht vergleichbar. In Havanna gibt es eine gute Privatklinik Cira Garcia, speziell für Ausländer.

 

Landesdaten:

siehe www.auswaertiges-amt.de/kuba

 

Unterkunft:

die Hotels in den Strandzonen sind unterschiedlichen Standards; die 3* und einfache 4*-Kategorie stammt in der Substanz meist aus den 90er-Jahren und wurden neu renoviert; ansprechender sind die neu gebauten Resorts der 4* und 5*-Kategorie;

Privatunterkünfte (Casas particulares) sind für Rundreisen und den Aufenthalt in Havanna eine authentische Alternative, von einfach bis komfortabel; buchbar z.B. über www.reisenmitsinn.de

Aufgrund der aktuell sehr hohen Nachfrage empfiehlt sich frühzeitiges (sicheres) Buchen, z.B. über www.reisenmitsinn.de  – in Kooperation mit einer deutsch sprechenden örtlichen Agentur. Orts- und Produktkenntnis ist für eine realisierbare Reiseplanung extrem hilfreich, Flexibilität ist dennoch erforderlich. Naturnahe Aktivitäten (wandern, reiten, tauchen, radfahren, Vogelbeobachtung etc.) sind möglich.

 

Unterwegs:

auch Mietwagen müssen unbedingt frühzeitig reserviert werden (vor Ort nicht mehr möglich), ebenso Zugfahrten oder die Überlandbusse von Viazul. Auch hier am besten über die genannten Kontakte. In Eigenregie organisierte Reisen sind machbar, erfordern jedoch viel Geduld und Zeit und hilfreich sind dabei gute spanische Sprachkenntnisse.

 

Verhaltenshinweise:

das soziale Gefälle ist sehr groß, der Großteil der Kubaner – besonders auf dem Land und abseits des Tourismus – lebt von 20-30 Cuc pro Monat (entsprechend €) und ist für Kugelschreiber, Seife, Lebensmittel, getragene Kleidung, etc. extrem dankbar.

Seien Sie großzügig, besonders bei alten Menschen und Behinderten! Bettelnden Kindern auf der Straße sollten sie jedoch nichts geben. Es ist nicht hilfreich, wenn diese an einem Tag mehr einsammeln als ihre Eltern durch redliche Arbeit verdienen würden.

 

Weitere Infos:

website des Tourismusministeriums Mintur www.autenticacuba.com (auch deutsch), Kubanisches Fremdenverkehrsamt Frankfurt www.cubainfo.de, für Fragen und Austausch www.kubaforum.eu; empfehlenswert ist der Reiseführer von Stefan Loose, ergänzend „Kulturschock Kuba“ vom ReiseKnowhow-Verlag (im Buchhandel).

 

Zahlungsmittel:

Umtausch nur in Kuba in Banken, Wechselstuben, auch bei Ankunft am Flughafen; Bankautomaten sind spärlich vorhanden, es funktionieren nur Kreditkarten (Visa- und Mastercard, keine EC-Karten) allerdings keine amerikanischen Kreditkarten! Dies gilt auch für Hotels und Restaurants. Es ist weiterhin sinnvoll, genügend Bargeld (Euro) mitzunehmen. Zunächst verwirrend ist die doppelte Währung, kubanische Pesos CUP für die Alltagsgüter der Einheimischen, Pesos convertibles CUC für Touristen. Wechselkurs zur Zeit (2015):  1€ = ca. 1 CUC = ca. 24 CUP

 

Die Kaufkraft für Touristen mit CUC ist vergleichbar zu Europa, d.h. Kuba ist nicht billig; lediglich auf dem einfachsten Niveau, in bestimmten Läden und wenn CUP akzeptiert werden, kann man z.B. Brot oder Eiscreme günstig zu einheimischen Preisen kaufen;

auf www.oanda.com gibt es einen Währungsrechner.

 

Hier findest du eine Packliste für deine Reise>>

2018-09-26T13:13:49+00:0024. März 2017|
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